Datenbackup auf externe Festplatte mit DSynchronize
Wie ich bereits letztes Jahr erwähnt hatte, war ich auf der Suche nach eine praktiablen Lösung, um all meine Daten schnell und sauber auf eine externe Festplatte zu sichern. Dabei gibt es mehrere Dinge zu beachten. Zunächst sollte man sich im klaren sein, welche Festplatte vor einen geeignet ist und vor allem mit welchen Anschlüssen (USB, Firewire, usw.) sie ausgestattet ist. Danach kann man sich daran machen ein tolles Freeware-Programm zu finden, um das Backup automatisch zu erstellen.
Soweit die einfache Theorie. Leider sieht die Umsetzung in der Praxis nicht so einfach aus. Aber nun Schritt für Schritt.
1. Externe Festplatte wählen:
Ich habe mich nach längerer Recherche One Technologies Alu Disc mit 1,5 TeraByte Speicher entschieden. Entscheidend war für mich die Möglichkeit die Festplatte per eSATA-Anschluss an den PC anzuhängen. Zur Info: eSATA ist meines Wissens momentan mit die schnellste Möglichkeit, um auf eine externe Festplatte zuzgreifen.
Der Verbindung zwischen AluDisc und PC mittels eSATA erforderte jedoch noch einer kleinen Erweiterung in Form eines eSATA-Kabels, dass in den internen SATA-Anschluss des PC gesteckt wird.
2. Externe Festplatte einrichten:
Da es sich bei dem eSATA-Anschluss eben nicht um einen USB-Anschluss handelt, nach dem Motto Plug&Play, musste zunächst in der Datenträgerverwaltung die Festplatte eingerichtet werden und ein Laufwerksbuchstabe zugeordnert werden. Hat man das hinter sich gebracht. Kann man einfach auf die neue Festplatte zugreifen.
3. Programm für das Backup der Daten wählen:
Da gibt es ja nun wirklich eine große Auswahl an Freeware mit allmöglichen Features (die man nicht immer benötigt). Ich habe mich schlussendlich für das kostenlose Tool DSynchronize entschieden. Es ist zwar eher für das Synchronisieren von Datenbeständen gedacht, lässt sich jedoch wunderbar als Backup-Tool nutzen. Das Tool vergleicht die gewünschten Quellordner (von denen ein Backup angelegt werden soll) mit denen im Zielverzeichnis und hält alle Dateien auf den gleichen Stand. Weitere Features, wie z. B. zeitgesteuerte Abarbeitung, PC herunterfahren nach Backup usw. sind einfach konfigurierbar.
Außerdem lässt sich alles per Kommdozeile und somit in einer kleinen Batch-Datei wunderbar automatisch z. B. mit der Windows-Aufgabenverwaltung ausführen.
Auf diese Weise habe ich alle wichtigen Daten immer auch auf meiner externen Festplatte und kann bei Systemabstürzen einfach die Daten wieder einspielen.
Update:
Inzwischen erkennt mein PC die Festplatte nicht mehr über den eSATA-Anschluss, warum auch immer. Über USB gehts problemlos, wenn auch wahrscheinlich viel langsamer.
- Geschrieben um 01:43Uhr
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